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| Rübenlieferung |
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Wie wird der Erdanteil in der Rübenlieferung ermittelt?
In den meisten Werken der Südzucker AG wird die mitgelieferte
Erde geschätzt. Diese Schätzung erfolgt bei der Entladung
durch einen Vertreter der Rübenanbauer und einen Vertreter
von Südzucker, die sich auf einen gemeinsamen Wert einigen. |
| In zwei Werken (Brottewitz, Zeitz)
wird aus jeder Rübenlieferung mechanisch eine Probe
genommen und gewaschen. Durch Verwiegung vor und nach der Wäsche
kann der Erdanteil der Lieferung festgestellt werden. |
Was wird mit der mit den Rüben angelieferten Rübenerde gemacht?
Nach einer meist mehrjährigen Lagerzeit in speziellen Erdkassetten,
in denen die Erde abtrocknet, wird diese wieder zurück auf die Felder
gebracht. |
Wie funktioniert die Rübenanlieferung und damit verbunden die Verkehrslogistik?
Der Transport der Zuckerrüben während der Kampagne
ist eine große logistische Herausforderung. Jedem Landwirt
wird genau vorgegeben, wann er welche Rübenmenge liefert.
Ziel ist es, durch eine gleichmäßige Anfuhr Staus
und Verkehrsbelastungen zu vermeiden. |
Wie groß ist der Umkreis, aus dem Rüben geliefert werden?
Die durchschnittliche Entfernung der Anbauer zu ihrer Zuckerfabrik beträgt
40 km. |
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Wie kommen die Rüben in die Fabrik?
Mit LKW oder Traktor. Südzucker kauft die Rüben "ab Acker",
der Transport in die Fabrik wird von Südzucker bezahlt. |
Warum werden die Rüben nicht mit der Bahn in die Fabrik geliefert?
Die Deutsche Bundesbahn hat sich Anfang der neunziger Jahre aus ökonomischen
Gründe aus dem Transport von Zuckerrüben zurückgezogen,
so dass eine Umstellung des gesamten Rübentransportes auf die Strasse
notwendig wurde. |
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| Informationen für den Süddeutschen
Zuckerrübenanbau: |
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