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suedzucker.comSÜDZUCKER UND NESTLÉ: GEMEINSAM FÜR EIN NACHHALTIGERES ZUKUNFTSMODELL
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SÜDZUCKER UND NESTLÉ:
GEMEINSAM FÜR EIN NACHHALTIGERES ZUKUNFTSMODELL

Die Südzucker Zucker Division und Nestlé arbeiten seit Jahrzehnten eng zusammen. Eine Zusammenarbeit, die heute weit über die reine Lieferung von Zucker und Zuckerspezialitäten hinausgeht und sich zu einer Partnerschaft entwickelt hat, die darauf abzielt, eine nachhaltigere Zukunft für Ernährung und Landwirtschaft zu schaffen.

Angesichts des Klimawandels, veränderter gesellschaftlicher Erwartungen und steigender Betriebskosten müssen Landwirte ihre Resilienz stärken und sind zunehmend auf operative, technische und finanzielle Unterstützung angewiesen. Sie können diese Herausforderungen nicht allein bewältigen – insbesondere dann nicht, wenn es darum geht, nachhaltigere Praktiken auf ihren Betrieben umzusetzen, um deren Zukunftsfähigkeit zu sichern.
Die Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Landwirtschaft gegenüber Risiken und die gleichzeitige Reduzierung des CO₂e Fußabdrucks der Produktion sind daher eine gemeinsame Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Im Jahr 2020 haben die Zucker Division und Nestlé regenerative Landwirtschaftsprojekte in Deutschland (Südzucker AG & Nestlé Deutschland) und in Frankreich (Saint Louis Sucre, Teil der Südzucker Zucker Division, & Nestlé Frankreich) ins Leben gerufen – unterstützt von weiteren externen Partnern –, um regionale Zuckerrübenanbauer in ihrer Transformation hin zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft zu begleiten.

Ab 2025 nahmen fast 30 Rübenanbauer an diesen Projekten teil – in Deutschland 8 Landwirte mit mehr als 122 ha Zuckerrübenfläche und in Frankreich 20 Landwirte mit rund 300 ha.

ZIELE – GEMEINSAM ETWAS BEWIRKEN

Diese Zusammenarbeit zielt auf echte, messbare Wirkung ab – mit der Perspektive, das Projekt künftig auf weitere landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland und Frankreich auszuweiten.

Kurz gesagt: All dies geschieht mit dem Ziel, klar definierte Ergebnisse zu erreichen:

Icon plant
Verbesserung der Bodengesundheit
icon flower and butterfly
Steigerung der Biodiversität
Icon traktor
Verbesserung der Bodenbedeckung und langfristig
Icon CO2
Reduzierung von CO2- / Treibhausgas-(THG)-Emissionen und Dekarbonisierung der Lieferkette
Insgesamt bewerten in diesem Projekt die Landwirte selbst die Umsetzbarkeit der jeweiligen Anbauverfahren, während die Partner im Projekt umfassende MonitoringProzesse einführen, um die Maßnahmen zu messen, zu berichten und die Ergebnisse zu verifizieren – als Grundlage für weitere Strategieanpassungen und die Weiterentwicklung der Maßnahmen.

PROZESS – EIN STRATEGISCHER ANSATZ

Diese Projekte folgen der Vision hinter Südzuckers The Connected Collective-Initiative: gemeinsame Entwicklung und Unterstützung der Landwirte bei der Umsetzung regenerativer Anbaumethoden, gestützt auf zuverlässige Daten, mit dem Ziel, stabile Erträge zu sichern und den CO₂Fußabdruck unserer Aktivitäten zu verbessern.
Dabei liegt der Fokus stets auf den Bedürfnissen der Landwirte sowie auf einem gegenseitigen Austausch zwischen allen Beteiligten.
Es handelt sich um ein „landwirtschaftliches Modell“, das als Leitlinie und Orientierung dient – unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Landwirte bereits weit fortgeschritten sind und ihre Methoden kontinuierlich weiterentwickeln.

Zur Messung der Wirkung regenerativer Landwirtschaft folgen wir allgemein einem VierSchritteProzess, um die Rückverfolgbarkeit von Verbesserungen in Klima, Boden, Wasser und Biodiversität sicherzustellen:

Kontextanalyse – Zielsetzung – Maßnahmenanpassung – Fortschrittsmonitoring & Bewertung

Dieser Ansatz wurde auch auf dieses Projekt übertragen.

1.

Onboarding und kontextuelle Bewertung der teilnehmenden Landwirte
durch persönliche und digitale Formate, wie zum Beispiel Webinare

2.

Auswahl der geeigneten Ergebnisse und Leistungsindikatoren
sowie Festlegung der zu erreichenden Ziele – auch individuell für jeden
Betrieb. In Frankreich erfolgt dies beispielsweise auf Basis der Ausgangsbewertung der jeweiligen Indikatorstände.

3.

Umsetzung der Maßnahmen, einschließlich fachlicher Unterstützung durch Südzucker und externe Partner – über Präsenzschulungen oder WebinarSessions.

4.

Datenerhebung für Fortschrittsmonitoring und Bewertung

VON DER VISION ZUR UMSETZUNG

Anhand mehrere Jahre des Fortschritts lässt sich die Bedeutung und der deutliche Einfluss der Projekte bereits erkennen.

Geert van Aelst –
Head of Sustainability, Südzucker Sugar Division

„Unsere Landwirte auf ihrem Weg zu mehr regenerativer Landwirtschaft zu unterstützen, ist eine gemeinsame Verantwortung. Die Zusammenarbeit mit Nestlé zeigt, dass gemeinsame Anstrengungen dazu beitragen, einen Prozess der kontinuierlichen Verbesserung umzusetzen – ausgehend von den konkreten Bedürfnissen der Landwirte.“

Philip Werkmann –
Sustainability Manager Nestlé Germany

„Die Zukunftssicherung der landwirtschaftlichen Produktion und Lieferketten ist für unser Geschäftsmodell essenziell. Daher müssen wir gemeinsam mit unseren Partnern in der Lieferkette und den Landwirten eine nachhaltigere Zukunft gestalten.“

Ughau Debreu –
Head of Sustainability, Saint Louis Sucre Raw Materials Division

„Unser Ziel ist es, die langfristige Zukunftsfähigkeit des Rübenanbaus angesichts des Klimawandels in unseren Anbauregionen sicherzustellen. Dieser Wandel erfolgt in Zusammenarbeit mit den Landwirten, und unsere Aufgabe ist es, sie zu unterstützen und zu begleiten – insbesondere durch konkrete Programme.“

Maxime Magneron -
Project Manager for Regenerative Agriculture and Agroforestry Nestlé France

„Nestlé hat sich verpflichtet, bis 2030 50% seiner Rohstoffe aus regenerativen Landwirtschaftspraktiken zu beziehen. Die Landwirte und Lieferanten sind entscheidend für die Umsetzung dieses Ziels. SaintLouis Sucre und die Landwirte, mit denen wir zusammenarbeiten, sind langjährige Partner und stark engagiert – auf sie können wir uns auf diesem Weg verlassen.“

UMSETZUNG – WIRKUNGSVOLLE MASSNAHMEN REALISIEREN

Auch wenn die definierten Ziele in beiden Ländern mit leicht unterschiedlichen Strategien verfolgt werden, umfassen beide Projekte Maßnahmen, die zur Verbesserung regenerativer Anbaumethoden in der Landwirtschaft beitragen.

Grundsätzlich setzten die Landwirte regenerative Landwirtschaftspraktiken ein, die speziell auf den Zuckerrübenanbau abgestimmt sind, darunter unter anderem:

Diversifizierte Fruchtfolgen und verlängerte Bodenbedeckung Image
Diversifizierte Fruchtfolgen und verlängerte Bodenbedeckung
Ernterückstandsmanagement Image
Ernterückstandsmanagement
Zwischenfruchtanbau und Untersaaten zur Förderung der Biodiversität im Anbausystem Image
Zwischenfruchtanbau und Untersaaten zur Förderung der Biodiversität im Anbausystem
Kleegrasbestände und Leguminosen, Brachflächen und biodiversitätsfördernde Blühstreifen Image
Kleegrasbestände und Leguminosen, Brachflächen und biodiversitätsfördernde Blühstreifen
Reduzierte Bodenbearbeitung und verstärkter Einsatz organischer Düngung Image
Reduzierte Bodenbearbeitung und verstärkter Einsatz organischer Düngung

Ergebnisse – Wirkungsvolle Maßnahmen greifbar gemacht

Im Rahmen des Projekts von Saint Louis Sucre, Teil der Südzucker Zucker Division, und Nestlé France haben wir beispielsweise mit sechs Wirkungsbereichen und drei verschiedenen Leistungs- und Fortschrittsstufen begonnen, die definiert wurden, um die Fortschritte der teilnehmenden Landwirte zu überwachen, zu bewerten und zu evaluieren:

Drei dieser Wirkungsbereiche:

  • Bodenbedeckungsdauer,
  • Pflanzenvielfalt und
  • Entwicklung der organischen Substanz

Diese sind mit Optimierungszielen für jede der drei Leistungsstufen definiert. Die Bewertung basiert auf den tatsächlichen Ergebnissen, die jedes Jahr auf Betriebsebene erfasst werden. Je nach erreichtem Ergebnisstand erhalten die Landwirte von Nestlé Auszahlungen, um deren die Leistung anzuerkennen.

rübenfeld Pflanzen bodenbedeckung Hand planting seeds in soil mehr organischer Dünger Ertragsleistung Zucker

VERIFIZIERT

Im Verlauf des Projekts wurden weitere wichtige Indikatoren ergänzt, darunter Klima und Biodiversitätsindikatoren.

Für die Datenerhebung wurde der Kohlenstoffbilanz-Rechner unseres Bodengesundheitsdienstes BGD eingesetzt – ein Treibhausgasrechner für landwirtschaftliche Kulturen – ein Tool, das 2025 vom TÜV zertifiziert wurde.

Im deutschen Projekt wird eine digitale Plattform unseres externen Partners genutzt, um Ergebnisse zu überwachen und die Landwirte für ihre Fortschritte zu vergüten, z. B. bei Emissionsreduktionen durch optimierte Anbaupraktiken.
Die erzielten Emissionsminderungen werden innerhalb der digitalen Plattform quantifiziert und über einen zweistufigen Prozess verifiziert:

1) Prüfung durch das Verifikationsteam unseres externen Partners
2) Externe Verifizierung durch TÜV Rheinland

BISHERIGE ERGEBNISSE

Die Projekte laufen jeweils seit unterschiedlicher Zeit, zeigen jedoch in beiden Ländern bereits konkrete Resultate:

  • 122 ha im deutschen Projekt, 300 ha im französischen Projekt
  • Kontinuierliche Verbesserung der Bodenbedeckung und des Gehalts an organischer Substanz
  • Weniger Mineraldünger eingesetzt – dank Beratung durch unsere Agronom*innen
  • Mehr Einsatz organischer Düngung
  • Ertragsniveau gehalten (Tonnen Zucker pro Hektar)

Erste Auswertungen zeigen zudem einen geringeren CO₂eFußabdruck im Vergleich zu Primärdaten aus anderen konventionellen Anbaumethoden – für beide Landwirtsgruppen.

Die Berechnung des Emissionsfaktors für Zuckerrüben erfolgt auf Basis des Kohlenstoffbilanz-Rechners unseres Bodengesundheitsdienstes BGD, einer vom TÜV SÜD validierten Methodik.

Picture of Geert Van Aelst

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Lassen Sie uns austauschen und gemeinsam diskutieren!

Geert van Aelst – Head of Sustainability Südzucker Sugar Division

Partnerschaften in der
regenerativen
Landwirtschaft

Logo of the connected collective initiative

Südzuckers „The Connected Collective“ ist unsere Initiative zur Förderung regenerativer landwirtschaftlicher Praktiken durch kollektives Handeln entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Durch die Kombination kontextspezifischer Strategien mit wissenschaftlicher Forschung wollen wir eine rentable, zukunftsweisende regionale Landwirtschaft fördern.

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